Südburgenländische Kräuter

Kräuter und Gewürze werden schon seit Tausenden von Jahren angebaut und genutzt. Im Burgenland geht der Anbau von Kräutern und Gewürzen auf Klöster im Mittelalter zurück. Durch das illyrische Klima mit vielen Sonnenstunden sowie durch sandige und tonige Lehmböden gedeihen die Kräuter besonders gut.

Die Südburgenländischen Kräuter beinhalten eine Vielzahl von Küchen-, Tee-, Heil- und Wildkräutern und Gewürzen, die in Hausgärten angebaut werden. Zum Beispiel werden Basilikum, Majoran, Salbei, Bohnenkraut, Bärlauch, Ysop, Estragon, Thymian, Melisse, Apfelminze, Pfefferminze, Orangenminze, Ringelblumen, Lavendel, Zitronenmelisse und Rosmarin kultiviert.

Vom Anbau bis zur Ernte erfolgt jeder Arbeitsschritt ohne Maschinen und ohne dem Einsatz von Chemikalien. Die jährliche Produktion beträgt zwischen 300 und 500 kg Kräuter. Daraus erzeugen die Betriebe eine Vielzahl von Produkten und vermarkten zum Beispiel Gewürzmischungen, Kräutersalze, Kräutertees, Kompotte, Chutneys, aber auch Produkte für die Körperpflege wie Körperöle, Badesalze und Naturseifen. Auch Dekorations- und Geschenkartikel gehören zur Produktpalette.

Die Genuss Region Südburgenländische Kräuter umfasst die Gemeinden Bad Tatzmannsdorf, Bocksdorf, Güttenbach, Neuberg im Burgenland, Oberschützen und Stadtschlaining.

Foto © Rita Newman