AMA GENUSS REGION

Burgenland


Im östlichsten Bundesland angrenzend an die Slowakei, Ungarn und ein kleines Stück von Slowenien scheint die Sonne an 300 Tagen - auch kulinarisch geht es heiß her. Das besondere Klima und die Einflüsse slawischer und ungarischer Küchen spiegeln sich in den pannonischen Gerichten wieder, die durch typisch regionale Weine begleitet werden.

Süßes und Pikantes
Die kulinarischen Einflüsse im Burgenland sind sehr stark vom Nachbarland Ungarn geprägt, insbesondere der milde und scharfe Paprika, der jedoch erst im 19. Jahrhundert nach Europa kam, sind der Küche erhalten geblieben. Lange Zeit galten die Speisen als Armeleuteküche, da die Gerichte sehr getreidelastig waren. Im Laufe der Jahre und durch vielfältige Einflüsse hat sie immer mehr an Individualität gewonnen und sich erfolgreich emanzipiert. Pikantes wie Krautsuppe, Paprikahendl und Bohnensterz dürfen auf keiner Speisekarte fehlen, ebenso wie Süßspeisen etwa Burgenländer Kipferl oder Somlauer Nockerl und nicht zu vergessen natürlich die Esterhazy-Schnitte, die weit über die burgenländischen Grenzen hinaus bekannt und beliebt ist. 

Das besondere Klima und der Wind
Der Neusiedlersee ganz im Osten ist nach dem Bodensee im äußersten Westen der zweitgrößte See Österreichs, beide haben eines gemeinsam, sie teilen ihre Größe mit den Nachbarländern. Das UNESCO-Welterbe Neusiedler See ist ein Nationalpark und beheimatet eine Vielfalt an Fauna und Flora. Wanderungen und Radtouren rund um den See sind ganzjährig beliebt. Durch das flache Umland und die Größe des Sees weht zumeist ein frischer Wind, den Segler und (Kite-)Surfer gerne nützen. Zum Baden ist er besonders bei Familien beliebt, da die Seetiefe im Durchschnitt nur einen Meter beträgt. Aber auch ein vielfältiges Angebot an Ausflugszielen wartet darauf entdeckt zu werden: Burgen, Schlösser, Museen und kulturelle Highlights. 

An Land und zu Wasser
Neben fangfrischem Fisch aus dem Neusiedlersee - er beheimatet rund 30 Arten - hat auch hat die Gans große Tradition - so ist der heilige Martin ja Schutzpatron des Burgenlandes. Getreide wird in allen Variationen angebaut etwa Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais und Soja. Gemüse- und Obstanbau spielt ebenso eine große Rolle, insbesondere Paradeiser, Umurken (Gurken), Grumbirn (Erdäpfel), Zwiebelgewächse und Kernobst wie Kirschen, Marillen und Zwetschken. Einen ganz speziellen Stellenwert hat natürlich auch der Wein, im besonderen Rotweine und Süßweine. Viele der saisonalen und regionalen Produkte kann man bei einer traditionellen Buschenschank genießen - dort gibt es eine zünftige Jause mit regionalen Schmankerln, der burgenländische Wein darf nicht fehlen.

© Burgenland Tourismus_Thomas Schmid

Aktivitäten

Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel: Bei einer Wanderung durch den Nationalpark können einem Wasserbüffel ebenso begegnen wie imposante Graurinder oder weiße Esel. Die Tour wird am besten vom Informationszentrum in Illmitz aus gestartet.

Im Gänsemarsch zur Weinverkostung: Mit Gänsen marschiert der Winzer Stefan durch seine Weingärten. Nach dem Marsch gibts eine Weinverkostung.

Erlebniswanderung nach Ungarn: Mit Stopp am Dreiländereck gehts auf einer geführten Wanderung vom Burgenland nach Ungarn. 

Draisinentour: Durch Rapsfelder, Weingärten und Wälder führt die 23 km lange Draisinenstrecke im Mittelburgenland. Ausfahrten sind von April bis Oktober möglich.

ORF „Land&Leute" Beiträge

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