Gailtaler Almkäse g.U.

Erstmals erwähnt wurde die Erzeugung des Gailtaler Almkäses im Urbar des Grafen von Görz 1375 bis 1381. Die Käseerzeugung des Gailtaler Almkäses hat eine jahrhundertelange Tradition und wurde durch die Vergabe der Bezeichnung „geschützten Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) anerkannt. Nur Käse, der den strengen Qulitätskriterien entspricht, darf den Namen Gailtaler Almkäse tragen.

Der Gailtaler Almkäse g.U. ist ein Hartkäse aus Kuh- oder Ziegenrohmilch. Die Milch zur Käseproduktion wird ausschließlich auf den Gailtaler Almen gewonnen. Die einzig erlaubten Zusätze sind Lab und Milchsäurekulturen. Die Erzeugung erfolgt nach wie vor weitestgehend händisch.

Pro Jahr werden ca. 40.000 kg Gailtaler Almkäse g.U. produziert. Vermarktet wird hauptsächlich lokal über die regionale Gastronomie.

Eine Spezialität mit Gailtaler Almkäse ist die sogenannte Frigga, ein traditionell hergestelltes Omelett.

Die Genuss Region Gailtaler Almkäse g.U. umfasst die Gemeinden Dellach, Feistritz an der Gail, Gitschtal, Hermagor-Pressegger-See, Kirchbach, Kötschach-Mauthen, Lesachtal, Nötsch im Gailtal, Sankt Stefan im Gailtal und Weißensee.

Weitere Infos unter:
www.gailtaler-almkaese.at

Foto © Rita Newman