Gailtaler Speck g.g.A.

Hinweise auf das Wissen über die Erzeugung von Speck gibt es schon in einer Verordnung Karls des Großen 812. Diese Verordnung galt auch in Kärnten. Bereits im 15. Jahrhundert kam Speck im Gailtal in Reiseberichten und auch Verköstigungsplänen vor.

Gailtaler Speck g.g.A. (geschützte geographische Angabe) ist eine Rohpökelware aus Schweinefleisch. Dafür darf nur Fleisch aus dem Gailtal verwendet werden. Nur Speck, der die strengen Kriterien erfüllt, darf den Namen Gailtaler Speck tragen. Die gezüchteten Schweinerassen sind Landschwein, Edelschwein, Kreuzungen aus Land- und Edelschwein, Duroc-Schwein und Kreuzungen aus anerkannten Kärntner Zuchtprogrammen. Typische Fleischschweinerassen sind nicht zugelassen.

Gailtaler Speck g.g.A wird als Gailtaler Seitenspeck, Gailtaler Schinkenspeck, Gailtaler Karreespeck und Gailtaler Bauchspeck vermarktet. Eine traditionelle Spezialität aus dem Gailtaler Speck ist die Frigga sowie die Gailtaler Specksuppe.

Die Genuss Region Gailtaler Speck erstreckt sich über die Gemeinden Dellach, Feistritz an der Gail, Gitschtal, Hermagor, Hohenthurn, Kirchbach, Kötschach-Mauthen, Nötsch im Gailtal und St. Stefan im Gailtal.

Weitere Infos unter:
www.gailtalerspeck.at

Foto © Werner Krug