Görtschitztaler Milch

Milchwirtschaft wird in Kärnten schon seit der Jungsteinzeit, wo bereits Rinder und Ziegen gehalten wurden, betrieben, . Milch stellte nur ein Nebenprodukt von der Fleischproduktion dar, das hauptsächlich zu Käse weiterverarbeitet wurde.

Im Görschitztal wurde Milch noch bis ins 19. Jahrhundert vorwiegend am Hof weiterverarbeitet, beispielsweise zu Topfen, Butter oder Glundner Käse. Der Großteil der Produktion wurde am Hof für die Ernährung der Familie und Dienstboten verwendet, nur der Überschuss wurde auf Märkten verkauft. 1908 wurde die St. Veiter Molkereigenossenschaft gegründet und die Milch an die Molkerei geliefert. Die „Sonnenalm bäuerliche Vermarktung reg. Gen. M.b.H.“ wurde 1997 gegründet und hat zum Ziel, regional erzeugte Produkte unter der gemeinsamen Marke „Sonnenalm“ weiter zu verarbeiten und zu vermarkten. Ursprünglich waren nur einige Schulen Kunden vom Milchhof Sonnenalm, in den letzten Jahren wurde daraus eine regionale Erfolgsgeschichte.

Die spezielle Artenvielfalt der Flora des Görtschitztals, die als Futter für die Milchkühe dient, verleiht der Milch ihren einzigartigen Geschmack. Jährlich werden etwa 1 Million Liter Rohmilch an eine bäuerliche Kleinmolkerei geliefert, die daraus die traditionellen Görtschitztaler Spezialitäten herstellt.

Die Genuss Region Görschitztaler Milch erstreckt sich über die Gemeinden Brückl, Eberstein, Guttaring, Hüttenberg, Kappel am Kappfeld und Klein St. Paul.

Weitere Infos unter:
www.sonnenalm-milch.at