Jauntaler Salami

Die Kunst der Fleischkonservierung in Form von Würsten geht schon bis ins 11. Jahrhundert vor Christus zurück. Im Jahr 802 hat Karl der Große eine Verordnung herausgegeben, in der es auch um die hygienische Verarbeitung von Lebensmitteln geht. Darin gibt es bereits einen Hinweis auf stattfindende Wursterzeugung in Mitteleuropa.

In Kärnten gab es relativ wenig Schweinezucht, diese wurden zwar gehalten, aber hauptsächlich für den Eigenbedarf. Speck und Wurstwaren waren eine Strategie zur Haltbarmachung von Schweinefleisch. Mit der gezielten Produktion und Vermarktung der Jauntaler Salami wurde in der Region erst um das Ende des 2. Weltkriegs begonnen.

Neben der traditionellen Jauntaler Bauernsalami werden weitere Salamisorten produziert, beispielsweise mit Rindfleisch, Hirschfleisch, Schaffleisch oder Pferdefleisch.

Die Genuss Region Jauntaler Salami umfasst die Gemeinden Bleiburg, Diex, Eberndorf, Eisenkappel-Vellach, Feistritz ob Bleiburg, Gallizien, Globasnitz, Griffen, Neuhaus, Ruden, Sankt Kanzian am Klopeiner See, Sittersdorf und Völkermarkt.

Weitere Infos unter:
www.salamigenuss.at

Foto © Rita Newman