Kärntner Blondvieh

1703 wurde eine „falchete Melkkuh“ beim Grafen Christalnigg zu Gillitzstein erwähnt, die als Vorläuferin des heutigen Blondviehs gilt. Eine moderne Züchtung fand erst etwa ab 100 Jahren danach statt.

Das Kärntner Blondvieh ist ein Zweinutzungsrind, das heißt, dass sowohl Milch als auch Fleisch genutzt werden. Die Milchnutzung spielt aber eine untergeordnete Rolle. Das Kärntner Blondvieh ist optimal an die Umweltbedingungen im alpinen Raum angepasst. Der besondere Geschmack des Fleischs rührt von der einzigartigen Flora, die durch spezielle Boden- und Klimaverhältnisse in der Region vorherrscht. 

Im Jahr 1970 zählte der Bestand ca. 60.000 Tiere, 1990 waren es nur noch 100. Durch privaten und staatlichen Einsatz konnte der Bestand in Kärnten bis heute wieder auf über 3.100 Tiere anwachsen.

Die Genuss Region Kärntner Blondvieh umfasst die Gemeinden Althofen, Brückl, Diex, Eberstein, Frauenstein, Friesach, Guttaring, Hüttenberg, Kappel am Krappfeld, Klagenfurt am Wörthersee, Klein Sankt Paul, Liebenfels, Magdalensberg, Maria Saal, Micheldorf, Mölbling, Sankt Andrä, Sankt Georgen am Längsee und Sankt Veit an der Glan.

Weitere Infos unter:
www.kaerntnerblondvieh.at

Foto © Rita Newman