Metnitztaler Wild

Gejagt wird schon seit der Altsteinzeit, wobei die Beute ausschließlich der Lebens- und Nahrungssicherung diente. Bis ins 7. Jahrhundert war die Jagd nicht geregelt: es durfte jederzeit alles Wild überall mit allen Mitteln gefangen und erlegt werden. Je mehr Sesshaftigkeit, Ackerbau und Viehzucht betrieben wurden, desto weniger wichtig war die Jagd zur Nahrungssicherung.

Das Metnitztal erstreckt sich über 26.000 ha in Mittelkärnten und 28.000 ha in der Steiermark und bietet einen ausgezeichneten Lebensraum für Wild. Im Metnitztal gibt es schon seit Jahrhunderten einen geregelten Markt durch die Grundherrschaft des Bistums Gurk, das 1074 gegründet wurde.

Es herrschen Rot-, Reh-, Gamswild und Federwild (Rauhfußhühner wie Auer-, Bir- und Haselhahn) vor und auch Hasen sind heimisch. Für die Jagd ist das Rotwild jedoch am bedeutendsten. Insgesamt beträgt der Wildbestand ca. 6.900 Tiere.

Das Metnitztaler Wild findet eine hervorragende Flora für seine Ernährung vor, es wird nur in den Wintermonaten gefüttert. Der Einsatz von Medikamenten ist untersagt. Im Metnitztal werden etwa 1750 Stück Rehwild pro Jahr, 850 Stück Rotwild und 50 Stück Gamswild erlegt.

Metnitztaler Wild wird als Frischfleisch, tiefgekühlt, in Form von Wildleberkäse, Wildsalami, Hirschwürstel und Ähnlichem verwertet.

Zur Genuss Region Menitztaler Wild gehören die Gemeinden Althofen, Friesach, Glödnitz, Gurk, Metnitz, Straßburg und Weitensfeld im Gurktal.

Weitere Infos unter:
www.metnitztalerwild.at

Foto © Rita Newman