Mostviertler Birnmost

„Diese Häuser hat der Most gebaut“, sagt man im Mostviertel und meint damit die prachtvollen Vierkanthöfe. Tatsächlich kam die Kunst der Apfel- und Birnenmosterzeugung durch die Römer. Der Birnenmost wurde das erste Mal im Jahr 1240 genannt. Nach dem 2. Weltkrieg kam er außer Mode und erst seit den 90iger Jahren besinnt man sich dieser Tradition wieder mehr. „Die Mostviertler“ pflanzten neue Obstgärten, modernisierten die Kellertechnik und gründeten die Mostgalerie in Stift Ardagger.

Die Genuss Region Mostviertler Mostbirn ist das größte geschlossene Birnbaumgebiet Europas. Das Wachstum und die Reife werden durch das milde Klima begünstig. Die Obstbauern bewirtschaften die Birnenbäume extensiv.

Der Mostviertler Birnenmost wird sortenrein gekeltert, ohne Zugabe von Äpfeln. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu den Mosten anderer Regionen, das sich natürlich auch geschmacklich niederschlägt.

Weitere Infos unter:
www.mostbarone.at

Foto © Rita Newman