Waldviertler Erdäpfel

Erdäpfel wurden vermutlich bereits vor etwa 7.000 Jahren in Peru kultiviert. 1536 kamen sie von Südamerika nach Spanien und von dort aus ins übrige Europa. Der Kartoffelanbau im Waldviertel wurde erstmals im Jahr 1740 schriftlich erwähnt.

Der besondere Geschmack und das Erscheinungsbild der Waldviertler Erdäpfel entsteht durch die Methode, das traditionelle Wissen und die Erfahrung der Erdäpfelbauern über die Kultivierung sowie die Bodenbeschaffenheit und das Klima.

Die Verwendung der Waldviertler Erdäpfel ist so vielfältig wie die traditionellen Gerichte. Von pikanten Hauptspeisen und Beilagen wie Erdäpfelsalat, Waldviertler Knödel, Erdäpfelpuffer, Erdäpfelsterz bis hin zu Süßspeisen wie zum Beispiel Waldviertler Mohnnudeln schmecken sie in vielerlei Variationen. In der Speiseindustrie finden sie Verwendung als Erdäpfelflocken für Pürree und Knödel und für Babynahrung. Weiteres finden Stärkeerdäpfel zur Kosmetikerzeugung, als Zusatz bei der Papiererzeugung, in der Bau- und in der chemischen Industrie Verwendung.

Die Genuss Region Waldviertler Erdäpfel erstreckt sich über die Gemeinden Amaliendorf-Aalfang, Bad Großpertholz, Brand-Nagelberg, Dietmanns, Eggern, Eisgarn, Gmünd, Großschönau, Haugschlag, Heidenreichstein, Hirschbach, Hoheneich, Kirchberg am Walde, Litschau, Moorbad Harbach, Reingers, Schrems, Schweiggers, St. Martin, Unserfrau-Altweitra, Vitis, Waldenstein, Weitra und Zwettl.

Weitere Infos unter:
www.waldviertel.at/kulinarik-erdaepfel

Foto © Rita Newman