Wiesenwienerwald Elsbeere

Die erste Erwähnung der Elsbeere (Sorbus torminalis L) geht auf Martin Luther (1483 bis 1546) zurück.

Viele Elsbeerbäume der Region sind schon über 200 Jahre alt. Derzeit stehen ca. 300 bis 400 alte Elsbeerbäume in der Region. Die speziellen Bodenverhältnisse und das Klima sind optimal für Elsbeerbäume bester Qualität. Der besondere Geschmack rührt vom Klima und dem traditionellen Wissen und der Erfahrung der Obstbauern der Region.

Bäume tragen erst nach 15 Jahren erste Früchte. Diese sind rötlich-braun mit mandel-marzipanähnlichem Aroma.

Die Ernte ist sehr zeitaufwändig. Die Früchte fallen nicht von selbst ab sondern werden von Hand gepflückt, teilweise in 10 m Höhe. Sie werden inklusive Zweige gepflückt und danach an luftigen Orten liegen gelassen. Danach werden die Beeren von den Zweigen abgetrennt und eingemaischt.

Verwendet werden die Elsbeeren zum Beispiel zum Knabbern zwischendurch, im Müsli, als Elsbeerschokolade, Elsbeer-Honig, Elsbeerschnitte, Camembert mit Elsbeerstückchen, Elsbeerenbrand, Elsbeerenlikör und vielem mehr.

Die Genuss Region Wiesenwienerwald Elsbeere erstreckt sich über die Gemeinden Brand-Laaben,  Kasten  bei  Böheimkirchen,  Stössing,  Michelbach,  Pyhra,  Neustift-Innermanzing, Altlengbach, Neulengbach, Wilhelmsburg, Kirchstetten, Böheimkirchen,  Maria  Anzbach,  Eichgraben,  Asperhofen  (politischer  Bezirk  St. Pölten-Land)  sowie  Sankt  Veit  an  der  Gölsen,  Rohrbach  an  der  Gölsen,  Hainfeld, Kaumberg und Ramsau (Bezirk Lilienfeld) und die Gemeinden Altenmarkt/Triesting, Furth/Triesting,   Weißenbach/Triesting,   Klausen-Leopoldsdorf   (politischer   Bezirk Baden).

Weitere Infos unter:
www.elsbeerreich.at

Foto © Rita Newman