Mühlviertler Alm Weidegans

Gänse wurden in Klöstern zu Festtagen verspeist. Um die 1950 verschwanden die Gänse fast zur Gänze aus oberösterreichischen Höfen. Erst 1992 wurde auf der Mühlviertler Alm die alte Tradition der Weidehaltung von Gänsen wiederbelebt.

Die besonderen Boden- und Klimaverhältnisse erlauben durch die daraus resultierende Flora eine extensive Weidehaltung. Aufgrund der Weidehaltung ist das Fleisch geschmackvoll und hat einen geringen Fettgehalt sowie feinfasriges Fleisch und eine dunkle Fleischfarbe.

Die Mühlviertler Alm Weidegans wird bratfertig oder auch im Ganzen angeboten. Es existiert eine Vielzahl an traditionellen Gerichten. Zum Beispiel wird am Tag des Heiligen Martin, dem 11. November, das Martinigansl mit Rotkraut und Erdäpfelknödel gegessen. Ein wertvolles Nebenprodukt sind die Gänsefedern, die zu Bettwaren weiterverarbeitet und verkauft werden.

Zur Genuss Region Mühlviertler Alm Weidegans gehören die Gemeinden Kaltenberg, Königswiesen, Liebenau, Pierbach, Sankt Georgen am Walde, Sankt Leonhard bei Freistadt, Sankt Oswald bei Freistadt, Schönau im Mühlkreis, Unterweißenbach und Weitersfelden.

Foto © Rita Newman