Bramberger Obstsaft

In der Region Bramberg wurde schon um 1850 von den kultivierten Apfelsorten Zwiebler, Borsdorfer, Weinling und Spitzling berichtet. Nach der Entdeckung der Pasteurisation durch Louis Pasteur (1822 bis 1895) wurde der Süßmost bzw. Fruchtsaft bekannter, da die Fruchtsäfte über längere Zeit haltbar und die Gärung gestoppt werden konnte.

Zahlreiche Obstsorten, gute Boden- und Klimabedingungen auf Streuobstwiesen führen zur besonders guten Qualität der Bramberger Obstsäfte. Jährlich verarbeiten die Produzenten ca. 120.000 kg Obst aus der Region und dem Zukauf, den Hauptanteil stellen dabei die Äpfel dar.

Die Bramberger Obstsäfte bestechen nicht zuletzt durch den Geschmack der vielfältigen Obstsorten. Traditionelle regionale Sorten sind die Apfelsorten Zwiebler, Borsdorfer, Weinling, Spitzling und die Birnensorten Rotbirne (Salzburger Birne) und Kaiserbirne. Außerdem werden auch folgende Sorten verwendet: Schöner von Boskoop (Lederer), Rheinischer Bohnapfel, Berner Rosenapfel, Ontario, Galloway Pepping, Gravensteiner, James Grieve, Weisser Klarapfel, Jakob Lebel, Odenwälder, Grosse Grüne Reneklode, Danzinger Kantapfel, Geheimrat Dr. Oldenburg, Kronprinz Rudolf, Jonathan, Rheinischer Winterrambour, Alkemene, Virginischer Rosenapfel, Schöner aus Wiltshire und Doppelte Philippsbirne.

Zur Genuss Region Bramberger Obstsaft gehören die Gemeinden Bramberg, Hollersbach, Kaprun, Krimml, Maishofen, Mittersill, Neukirchen, Niedernsill, Piesendorf, Stuhlfelden, Uttendorf, Wald im Oberpinzgau, und Zell am See.

Foto © Rita Newman