Pinzgauer Kitz

Schon vor ca. 400 Jahren wurden im Pinzgau Ziegen gehalten. In den 80ern des letzten Jahrhunderts wurde diese Tradition wiederbelebt und damit wurde auch der Ziegenhaltung ein höherer Stellenwert verliehen.

Die Pinzgauer Ziege ist eine ur-österreichische Rasse und in Salzburg die einzige autochthone Ziege. Sie wird extensiv gehalten. Bis 1914 wurde sie „Salzburger Alpenziege“, ab ca. 1925 „Gemsfärbige Pinzgauer“ genannt und seit 1998 trägt sie einfach den Namen „Pinzgauer Ziege“.

Die Bezeichnung darf nur für jene Ziegen verwendet werden, die in der Region geboren und im Mutterbetrieb aufgezogen wurden. Die Pinzgauer Ziege ist perfekt an die Wetterbedingungen in der Region angepasst. Sie ist ein selektiver Fresser, was die Fleischqualität insofern beeinflusst, dass sich die Aromen der bevorzugten Pflanzen im Kitzfleisch wiederfinden.

Das Pinzgauer Kitz wird als Rohware oder verarbeitet angeboten. Spezialitäten der Region sind Kitzspeck, diverse Würste, Leberkäse und gebackenes Kitz.

Die Genuss Region Pinzgauer Kitz erstreckt sich über die Gemeinden Bramberg am Wildkogel, Bruck an der Großglocknerstraß, Dienten am Hockönig, Fusch an der Großglocknerstraß, Hollersbach im Pinzgau, Kaprun, Krimml, Lend, Leogang, Lofer, Maishofen, Maria Alm am Steinernen Meer, Mittersill, Neukirchen am Großvenediger, Niedernsill, Piesendorf, Rauris, Saalbach-Hinterglemm, Saalfelden am Steinernen Meer, Sankt Martin bei Lofer, Stuhlfelden, Taxenbach, Unken, Uttendorf, Viehhofen, Wald im Pinzgau, Wießbach bei Lofer und Zell am See.

Foto © Rita Newman