Oststeirischer Apfel

Apfelanbau wird in der Region schon seit den Römern und Kelten betrieben. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1074 zurück.

Äpfel werden in der Oststeiermark auf Streuobstwiesen, extensiven Streuobstwiesen und Plantagen kultiviert. Auf Streuobstwiesen und Plantage sind es hauptsächlich die traditionelle steirische Sorte Kronprinz Rudolf als auch eine Vielzahl von „Neuen Sorten“ wie z.B. Elstar, Jonagold, Idared, Arlet, Topaz und Golden Delicious die angebaut werden. Auf extensiven Streuobstwiesen werden gerne die traditionellen Sorten Maschanzker, Sommergewürzapfel, Kronprinz Rudolf, Gravensteiner, Roter Herbstkalvill, Schafnase, Weißer Grießapfel verwendet.

Intensive Farb- und Aromabildung und ein ausgewogenes Zucker- Säureverhältnis sind das Ergebnis des Klimas mit viele Sonnenstunden im Sommer und großen Temperaturuntersschieden zwischen Tag und Nacht im Herbst.

Derzeit werden in der Genuss Region Oststeirischer Apfel etwa 4,5 Millionen Apfelbäume auf ca. 1.600 ha bewirtschaftet.

Vermarktet werden die Äpfel als Tafelobst, Apfelsaft, Nektar, Msot, Likör, Schnaps, Sekt, Marmelade, Essig und Dörrobst. Die „Apfel-Genusswirte“ sind Restaurants, die in allen ihren Speisen der Menüs Äpfel als Zutat verwenden. Das wohl beliebteste Gericht ist der Apfelstrudel.

Foto © Rita Newman