1 Teig – 3 Kekssorten


6. Dez 2022

Kekse © Netzwerk Kulinarik/pov.at

Weihnachten rückt näher und ihr habt es noch nicht geschafft, Kekse zu backen? Wir zeigen euch, wie ihr im Nu aus nur einem Teig drei verschiedene und köstliche Kekssorten zaubert.

Kekse gehören zu Weihnachten wie ein festlich geschmückter Christbaum, Geschenke und 2 kg mehr auf der Waage. Selbstgebacken schmecken sie nicht nur am besten, sondern sorgen mit ihrem Duft auch richtig für Vorfreude. Wenn ihr aber nicht zu jenen gehört, die gerne tagelang kneten, walken, aufspritzen und dann alle mit 25 Sorten feinst verzierten Schmuckstücken in Setzkasten-Größe beeindrucken, seid ihr bei uns richtig: Denn wir zeigen euch, wie ihr mit nur einem ganz schlichten Teig ruckzuck drei Kekssorten kreiert.

Sowohl das Basisrezept als auch die Variationen bestehen aus wenigen, regionalen Zutaten, die ihr alle bei den AMA GENUSS REGION Betrieben bekommt. Also: Auf die Plätzchen, fertig, los – und schon habt ihr einen bunten Keksteller, der sich sehen lassen kann!

1 Teig – 3 Kekssorten: Der Grundteig

Die Basis für unsere Keksvariationen bildet ein einfacher Mürbteig, der sich nach der 3-2-1-Formel (plus Ei) berechnet: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker. Die Mengenangabe für dieses Rezept reicht für ca. 30 bis 40 Kekse – je nachdem, wie groß beziehungsweise dick ihr sie macht. Ihr könnt die Anteile einfach erhöhen/verdoppeln, falls ihr mehr machen oder z. B. Doppel-Kekse (wie Linzeraugen) fabrizieren wollt. Denn neben unseren 3 Ideen könnt ihr natürlich viele weitere Kreationen ausprobieren.

Ihr braucht:
• 300 g glattes Weizenmehl
• 200 g kalte Butter, in Stückchen
• 100 g Staubzucker
• 1 Eidotter

Das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und oben eine Mulde formen. Butterstückchen, Zucker und Dotter draufgeben. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten und diesen in drei gleiche Teile schneiden. Zwei davon zu Kugeln formen und mit Frischhaltefolie bedeckt für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit dem dritten Teil geht es gleich weiter für unsere erste Keksvariation:

Variante 1: Kürbiskernkipferl

Ihr braucht zusätzlich: 80 g geriebene Kürbiskerne, 1 EL Kürbiskernöl, 1 Dotter

Das fertige Teigdrittel mit den Zutaten gut verkneten, ebenfalls zu einer Kugel formen und für 30 bis 60 Minuten kaltstellen. Danach aus dem steirisch-grünen Teig Kipferln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 12 Minuten backen. Überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

© AMA GENUSS REGION/pov.at
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Variante 2: Husarenkrapferl

Ihr braucht zusätzlich: Ribiselmarmelade oder –gelee

Die zweite Teigkugel wird zu einem ebenso simplen wie beliebten Keksklassiker verarbeitet: Husarenkrapferl. Dafür aus dem Teig ca. walnussgroße Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und sanft andrücken. Mit dem kleinen Finger oder einem Kochlöffel-Stiel je eine Mulde in die Mitte drücken. Marmelade in die Mulden füllen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 170 °C 12 bis 15 Minuten hellgelb backen. Nach dem Auskühlen optional mit Staubzucker bestreuen.

Tipp: Die Marmelade lässt sich leichter einfüllen, wenn man sie vorher etwas erhitzt und glattrührt.

Variante 3: Nussschnecken-Kekse

Ihr braucht zusätzlich: 50 g gemahlene Nüsse, 10 g Kristallzucker, 25 g Butter

Die Butter in einem Topf schmelzen und mit Nüssen und Zucker verrühren. Das letzte gekühlte Teigdrittel auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Nussfüllung gleichmäßig darauf verteilen (an den Rändern etwas Abstand lassen). Teig von der langen Seite her eng aufrollen und die Rolle mit einem Messer in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 170 °C ca. 10 bis 12 Minuten backen.

Tipp: Ihr könnt die Nussfülle mit Rum verfeinern oder, wer’s lieber fruchtig mag: Teig mit Marillenmarmelade bestreichen und mit 50 g getrockneten Marillen (fein gewürfelt) bestreuen.

© AMA GENUSS REGION/pov.at
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