Grazer Krauthäuptel

Im Altertum wurde Gartensalat in Ägypten, Griechenland und im Römischen Reich kultiviert. Im Mittelalter, ca. um das 8. Jahrhundert, kam er nach Mitteleuropa. Im 17. Jahrhundert hatte Frankreich schon ein erstes geschütztes Anbauverfahren entwickelt.

Das Illyrische Klima und optimale Bodenverhältnisse lassen einen zarten und knackigen Salat wachsen. Der Grazer Krauthäuptel hat eine intensive Rotfärbung an den Blatträndern. Er schmeckt leicht süßlich und aromatisch und ist frei von Bitterstoffen.

1939/1940 wurde unter 68 Gemüsesorten auch der Grazer Krauthäuptel für die “Reichsortenliste“ des Reichstandes vorgeschlagen.

Ab den 1950er Jahren wurde er vermehrt angebaut und im österreichischen Zuchtbuch eingetragen.

Der Grazer Krauthäuptel ist eine „seltene landwirtschaftliche Kulturpflanze“.

Über 10 Millionen Grazer Krauthäuptel kommen jährlich auf den Markt.