Steirer Kren g.g.A.

Kren war schon 1.500 v. Chr. bekannt und wird seit der antike kultiviert. Einer Legende nach entdeckte im 13. Jahrhundert ein Bauer namens Sarossa zufällig im Saßtal seine medizinische Wirkung, als er sein Pferd beobachtete, wie es sich nach dem Verzehr erholte. Daher rührt der lokale Name „Sarossa-Wurzeln“.

Das illyrische Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen eignet sich ausgezeichnet für das Wachstum des Steirischen Krens. Außerdem wirken sich auch die tiefgründigen Lehmböden positiv auf die Entwicklung und nicht zuletzt auf seine Schärfe aus.

Kren (Amoracia rusticana) wird in der südlichen Steiermark angebaut. Auf einer Anbaufläche von ca. 300 ha werden jährlich etwa 3.000 bis 4.000 t produziert.

Er wird frisch, oder in einem natürlich schonenden Verfahren haltbar gemacht (im Aussehen und Geschmack dem frischen Kren gleichzusetzen), oder gerieben mit haltbar machenden Zusatzstoffen versehen, vermarktet.

Kren und Produkte daraus sind eine beliebte Beilage zu Fisch und Fleisch. Traditionelle Gerichte sind zum Beispiel Wurzelfleisch mit Kren, Tafelspitz mit Apfelkren oder Semmelkren.

Mehr Infos unter:
www.steirergemuese.at

Foto © Rita Newman