Steirisches Teichland - Karpfen

Karpfen kommen wahrscheinlich ursprünglich aus Kleinasien und sind wohl über das Schwarze Meer und die Donau nach Mitteleuropa gekommen. Die Karpfenzucht in Teichen ist schon eine sehr alte Methode der Fischzucht. Während der Fastenzeit gab es in Klöstern häufig Karpfen. Auch am Heiligen Abend, an dem kein Fleisch verzehrt werden durfte, wurde Karpfen zubereitet, derso zu einem traditionellen Weihnachtsessen wurde. In der Steiermark ist die Karpfenzucht bis ins Mittelalter belegt.

Der Karpfen (Cyprinus carpio) bevorzugt langsam fließendes oder stehendes Wasser, das nicht besonders klar oder sauerstoffreich ist.

Steirisches Teichland – Karpfen werden ausschließlich in der Region geboren und aufgezogen. Die Karpfen werden extensiv nach ökologischen Gesichtspunkten gehalten. Dadurch tragen die Produzenten auch zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei.

Vermarktet werden sowohl Speise- als auch Besatzfische. Verarbeitet wird der Steirisches Teichland – Karpfen geräuchert, eingelegt, gebraten, blau, pochiert, als Pastete, als Suppe oder gebacken (in Österreich und anderen Teilen traditionell am Heiligen Abend) angeboten.

Mehr Infos unter:
www.steirischesteichland.at

Foto © Rita Newman