Nordtiroler Gemüse

Gärten zur Eigenversorgung sind in der Region seit dem 12. Jahrhundert belegt. Damals diente das angebaute Gemüse Kraut zur Selbstversorgung. Die wichtigsten „Tiroler Gemüsesorten“ wie z.B. Erbsen und Ackerbohnen, kommen ursprünglich aus dem Nahen Osten und sind wohl schon etwa 1.000 v. Chr. in den Alpenraum gekommen. Kraut und Rüben kamen aus dem Mittelmeerraum und spielen auch eine wichtige Rolle in der Region.

Das besondere Klima, der Boden und das saubere Bergwasser bieten optimale Voraussetzungen für die Kultivierung von Gemüse. Durch den Föhn reift das Gemüse etwa vier bis sechs Wochen früher als in anderen Regionen.

Heute werden mehr als 60 verschiedene Gemüsesorten auf ca. 1.000 ha kultiviert. Der jährliche Ertrag beträgt etwa 40.000 t Gemüse.

Die Produzenten vermarkten das Nordtiroler Gemüse vor allem über Handelsketten und die Gastronomie, für manche Bauern ist auch der Ab-Hof-Verkauf eine wichtige Verkaufsschiene. 

Foto © Rita Newman