Nordtiroler Grauvieh Almochs

Vorfahren des Tiroler Grauviehs gab es schon etwa 1.000 v. Chr. in Nordtirol. Die Weidehaltung ist im Schmirntal seit der vorrömischen Zeit belegt. Genauer beschrieben wurde die Haustierrasse Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist eine der ältesten Rinderrassen des Alpenraumes und besticht durch die besonders robusten, reinrassigen Rinder. Sie sind optimal an die Weidehaltung auf den Tiroler Almen angepasst. Die extensive Weidehaltung trägt zur Erhaltung der alpinen Landschaft bei.

Der wunderbare Geschmack, die Saftigkeit und die Zartheit des Ochsenfleisches sind Ergebnis einer hervorragenden Fleischqualität und einer optimalen Fleischreifung.

Das Tiroler Grauvieh ist eine gefährdete Rinderrasse und daher auch Teil des österreichischen Generhaltungsprogrammes. Im Jahr 2013 waren 3.785 Tiere Teil des Österreichischen Programms für eine umweltgerechte Landwirtschaft.

Foto © Rita Newman