Wiener Gemüse

Erwerbsgemüsebau ist in Wien schon seit dem 15. Jahrhundert belegt. Durch das Wachstum der Stadt musste im 19. Jahrhundert für Flächen Siedlungs- und Industriebauten gesorgt werden, daher gingen die Gemüseanbauflächen zurück und der Gemüseanbau verlagerte sich ins nahe gelegene Marchfeld. Die Landwirtschaftliche Gemüse- und Obst-Verwertungsgenossenschaft für Wien und Umgebung wurde 1946 gegründet, die 1979 zu LGV-Frischgemüse wurde.

In der Genuss Region Wiener Gemüse werden über 40 verschiedene Gemüsesorten kultiviert, z.B. Gurken, Tomaten, Paprika, Häuptlsalat, Radieschen, Karfiol, Kohlrabi, Brokkoli und vieles mehr. Wiener Gemüse wird im Freiland, in Gewächshäusern und in Folientunneln angebaut. Die für den Gemüsebau relevantesten Bezirke sind Simmering, (11. Bezirk), Floridsdorf (21. Bezirk) und Donaustadt (22. Bezirk). Diese Bezirke umfassen auch die Region „Wiener Gemüse“. Für den Gemüsebau werden in Wien etwa 444 ha kultiviert.

Wiener Gemüse wird entweder als Frischgemüse oder verarbeitet angeboten. Eine traditionelle Speise ist „Gemüse auf Wiener Art“ (eingebranntes Gemüse).

Weitere Infos:
Geschäftsführer DI Paul Riedmann
Gumpendorfer Straße 15, 1060 Wien
paul.riedmann(at)lk-wien.at

Foto © Rita Newman